Pergamonmuseum
Das Pergamonmuseum wurde nach Entwürfen von Alfred Messel von 1910 bis 1930 erbaut. Als Teil des Ensembles Museumsinsel gehört es seit 1999 zum
Weltkulturerbe der UNESCO. Zurzeit wird das Gebäude unter Leitung von
Oswald Matthias Unger schrittweise saniert.
Im Pergamonmuseum sind das Vorderasiatische Museum,
das Museum für Islamische Kunst und Teile der Antikensammlung untergebracht. Neben
Alltags- und Kultgegenständen, Schmuck und Buchkunst beeindrucken besonders
die imposanten Rekonstruktionen archäologischer
Bauensembles.
Eine märchenhafte Kulisse für exklusive Dinner wie aus 1001 Nacht bieten die Fassade des Wüstenschlosses Mschatta sowie das Ischtar-Tor und die
Prozessionsstraße von Babylon. Vor dem berühmten Pergamonaltar können Festakte und Vortragsveranstaltungen stattfinden.
Sonderausstellung vom 30.09.2011 bis 30.09.2012
Pergamon. Panorama der antiken Metropole
In dieser Sonderausstellung präsentiert die Antikensammlung erstmals umfassend die Geschichte, Kunst und Kultur der antiken Stadt Pergamon in der
heutigen Türkei. Neben noch nie gezeigten Grabungsfunden aus der eigenen Sammlung werden zahlreiche deutsche und internationale Leihgaben ausgestellt.
Das 360°-Panorama des Berliner Künstlers und Architekten Yadegar Asisi zeigt auf einem monumentalen Rundbild eine Rekonstruktion des Stadtbildes
des antiken Pergamons im
Jahr 129 n. Chr. Tag- und Nachtsimulationen sowie ein Klangteppich aus Alltagsgeräuschen und der Musik Eric Babaks
vervollständigen das Erlebnis.
Die eigens für das Panorama errichtete Rotunde im Ehrenhof des Pergamonmuseums bietet die einmalige Gelegenheit für Stehempfänge und Dinner vor der
im Maßstab 1:1 wiedererstandenen Kulisse der antiken Stadt Pergamon. Ergänzend kann die Ausstellung im Nordflügel des Pergamonmuseums besucht werden.
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