Neues Museum
Das 1841 bis 1859 nach Plänen Friedrich August Stülers errichtete Neue Museum wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Der
britische Architekt David Chipperfield leitete ab 2003 die Wiederherstellung. Am 16. Oktober 2009 wurde das Neue Museum
wiedereröffnet und präsentiert nun das Ägyptische Museum und Papyrussammlung, das Museum für Vor- und Frühgeschichte und
einzelne Objekte der Antikensammlung.
Das Ägyptische Museum und Papyrussammlung zeigt eine beeindruckende Sammlung altägyptischer Meisterwerke von 3000 v. Chr. bis
in die Zeit der Römer. Berühmtestes Objekt der Sammlung ist die Büste der Königin Nofretete aus der Amarna-Zeit. Ein weiteres
bedeutendes Werk der ägyptischen Spätzeit ist der nach seiner Gesteinsfarbe benannte "Berliner Grüne Kopf"
von 500 v. Chr.
Das Museum für Vor- und Frühgeschichte besitzt eine der größten überregionalen Sammlungen archäologischer Exponate Europas und
Vorderasiens von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Besondere Höhepunkte sind die Schliemann-Sammlung mit den berühmten
"Trojanischen Altertümern", der Neandertaler-Schädel von Le Moustier sowie der bronzezeitliche
"Berliner Goldhut".







