Bode-Museum

Das neubarocke Bode-Museum wurde 1897-1904 durch den Hof­architekten Ernst von Ihne auf Initiative Wilhelm von Bodes errichtet. Im Zentrum des Haupttreppenhauses steht eine Nachbildung des Reiterstandbilds des Großen Kurfürsten von Andreas Schlüter. Daran schließt der Hauptraum des Museums an, die über zwei Geschosse reichende so genannte Basilika, die mit den ausgestellten Kunst­werken den Eindruck eines Kirchenraums der Renaissance erwecken sollte.

Am 19. Oktober 2006 wurde das Bode-Museum nach einer Grund­instandsetzung zur Beseitigung der im Zweiten Weltkrieg erlittenen großen Schäden wiedereröffnet. Seitdem werden dort die Skulpturen­sammlung, das Museum für Byzantinische Kunst, das Münzkabinett und Teile der Gemäldegalerie präsentiert.

Das Bode-Museum bietet den festlichen Rahmen für Veranstaltungen wie Konzerte, Festakte, Stehempfänge und zum Teil auch für exklusive Dinner.
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© alle Abb.: Staatliche Museen zu Berlin